Das erste Osterei-Museum Deutschlands

2018: 25 Jahre Osterei-Museum
 
Herzlich willkommen im ersten Osterei-Museum Deutschlands.
Das Haus feiert im Jahr 2018 sein 25-jähriges Jubiläum !
 
Hier finden Sie Informationen über das Haus und sein Ausstellungskonzept
Das Museum befindet sich im alten Erpfinger Schulhaus. Dieses Haus aus dem 19. Jahrhundert wurde 1992 grundlegend nach musealen Bedingungen umgebaut.
Zudem ist es barrierefrei zugänglich.
1993 wurde es eröffnet: mit einer Dauerausstellung, einer Sonderausstellung, einem Künstlermarkt sowie vielen weiteren Veranstaltungen.
Es hat von März bis Anfang November geöffnet. Über den Winter hat es Winterpause.
Die Sammlung wurde zunächst von ein paar Erpfinger Landfrauen seit den 1980er Jahren zusammen getragen.
Künstlermärkte zur Osterzeit, kombiniert mit kleinen Ausstellungen, waren der Anfang. Das Vorbild dabei war der Berner Ostereiermärit.
Der lebendige Austausch zwischen den Kunsthandwerkern und den Besuchern ist bis heute das Herzstück des Museums.
 
Bis heute wächst die Kollektion ständig. Die Schwerpunkte der Sammlung liegen auf den traditionellen Osterei-Regionen Deutschlands und der Nachbarländer, vor allem der östlichen wie Polen, Rumänien, Ungarn, die zu Ostern langjährige Traditionen aufweisen. Dazu kommen immer mehr „moderne“ Eier wie das „Coca-Cola-Ei“.
Die Dauerausstellung im ersten Stock bietet in großen Schauvitrinen circa 1000 Ei-Objekte Platz. Die Themen sind der christliche Festkontext, Brauchtumseier, Natureier, Eier aus vielen Ländern der Welt und kunstgewerbliche Eier. Fast 80 Prozent der gezeigten Objekte sind aus der Kalkschale: vom Finken über Huhn und Gans bis hin zu Emu und Strauß.
 
Symbolik
Ex ovo omnia. Der Ursprung allen Lebens ist das Ei, denn seine Schale umschließt ein lebendiges Inneres. Die kleine Kalkhülle ist bereits ein perfektes Kunstwerk. In seinem Innern verwandeln sich ein paar chemische Grundstoffe kombiniert mit Wärme in ein lebendiges Wesen.
So wird es zum Lebenssymbol schlechthin. Aber auch die Toten werden nicht vergessen und so finden sich immer wieder Eier als Grabbeigaben.
Im menschlichen Bereich steht das Ei für eine vielfältige Symbolik. In Volksglauben, Heilkunst und Magie hat es seinen festen Platz. Seine wichtigste Farbe ist nach wie vor Rot. Rot steht für Liebe, Leben, Leiden, Lust, Gefahr und alle roten Verkehrsschilder mahnen zur Vorsicht.
 
Was fasziniert an dem kleinen Oval ?
Im Gegensatz zur Leinwand ist es dreidimensional, kann also rund herum verziert werden. Und so steht es in Kommunikation mit dem Betrachter: um das Motiv ganz zu sehen, muss das Ei gedreht werden.

Die Seite befindet sich noch im Aufbau. Weitere Informationen folgen. Wir bitten um etwa Geduld.

Die Fotos zeigen Sonnen-Impressionen aus Erpfingen.